Marius Hanika 1981

Marius, selbsternannter Diktator der Republik Marujá, zeichnet
sich durch eine besondere Sitzhaltung aus, naemlich mit gekreuzten
Beinen (irgendwo muss er sie ja unterbringen), was ihm die ge-
buehrende Autoritaet verleiht. Hinzukommt eine charakteristische
Handhaltung beim Erlaeutern schwieriger Sachverhalte. Im Gegen-
satz zu dieser serioesen Art ueberkommt ihn hin und wieder eine
Rumpelstilzchenfreude, die sich durch Haareraufen, neckisches
lachen und Klavierspielen auf einem imaginaeren Klavier aus-
zeichnet, wobei man dazusagen muss, dass er auch wirklich Kla-
vier spielt.

Weitere Begabungen sind seine delizioesen Karikaturen und die
Faehigkeit, Raetsel ueber Dueselrauken zu erzaehlen (bisher hat
noch niemand herausgefunden, was das ist.).

Marius verfuegt ueber eine spezielle Schrift, elefantoes,
und er veraergert die Lehrer bei Arbeiten durch eine inflatio-
naere Wortzahl, die auf ausschweifende Erklaerungen auf dem
muendlichen Sektor zurueckzufuehren sind. Die Erklaerungen
werden durch eine fingerhafte Aufzaehlwng verstaerkt, wobei es
ein Wunder ist, dass noch alle dran sind.

Erstaunlich ist auch sein T-Shirt- Verschleiss, da er sich nie
mit einem Hemd pro Mal begneugt, sondern immer eine Mehrfachbesetzung
vorfuehrt. Langaermlige Kleidungsstuecke traegt er grundsaetz-
lich hochgekrempelt.

Bliebe noch festzustellen, dass er mit Achim und Stefan Mit-
glied des Schwachsinnstrios ist.

Sprucharten: "Letztendlich...","Leute, hoert doch mal her!",
"schlechte Karten, "Null meter", '"Zerooh", "Das laeuft hier nicht
ab".

Er will nach Reisen durch Suedamerika in Frankfurt zum Sommer-
semester 82 das Studium der Medizin aufgreifen, um danach eine
zeitlang im Entwicklungsdienst zu arbeiten. Spaeter will er auch im
Ausland, vorzugsweise Suedamerika, arbeiten.